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Geschichte und Chronik

Am Anfang stand eine Idee …

1996:

Auf der Klausurtagung der Landesgemeinschaft Bürgerschaftliches Engagement (BE) wird die Idee der Einrichtung einer „Kommunalen Anlaufstelle für Ehrenamt und Bürgerschaftliches Engagement“ geboren.

1997:

Anlässlich der Verleihung des 4. Generationenpreises Baden-Württemberg im Haus der Begegnung in Ulm wird die Kooperationsvereinbarung für die BE-Förderung in Ulm unter dem Titel „Bürger arbeiten zusammen – Vernetzung bestehender Infrastruktur“ von Sozialminister Vetter, Agnes Christner vom Städtetag und Oberbürgermeister Ivo Gönner feierlich unterzeichnet. Damit war Ulm als Modellstandort bis ins Jahr 2000 in das Landesförderprogramm aufgenommen und der Grundstein für das Projekt „ZEBRA“ gelegt.

03.03.1998:

Gründungsversammlung des Vereins „Bürgerbüro Zebra – Zentrale Bürgeragentur e. V.“ mit 120 Interessierten aus den verschiedensten Ulmer BE-Projekten. Bezug des Büros in der Herdbruckerstraße 9. Das „Herzstück“ von ZEBRA soll die Vermittlungsagentur nach dem Motto „Freiwilliges Engagement ist ein Stück Lebensqualität“ werden.

1999:

ZEBRA nimmt am Sozialdiskurs der Stadt Ulm teil und startet in Zusammenarbeit mit anderen Institutionen die Umsetzung von Projektvorschlägen.

2000:

Ende der Modellphase für ZEBRA, die Stadt Ulm sichert durch Zuschüsse die weitere Entwicklung des Bürgerbüros.

05.12.2000:

ZEBRA organisiert die Auftaktveranstaltung zum Internationalen Freiwilligenjahr am Tag des Ehrenamts und übernimmt die Ausbildung von Bürgermentor/innen im Auftrag der Geschäftsstelle für BE im Sozialministerium Baden-Württemberg und in Kooperation mit dem Paritätischen Bildungswerk.

05.12.2001:

Ausgabe der ersten 25 FREIWILLIGEN-Karten am „Tag des Ehrenamts“ zur Anerkennung und Würdigung freiwilligen und ehrenamtlichen Engagements in Ulm. In Kooperation mit der Stabsstelle BE sowie dem Stadtjugendring Ulm e. V. wird diese Form der „Anerkennungskultur“ als eine der ersten Handlungsempfehlungen des Sozialdiskurses umgesetzt.

03.03.2003:

ZEBRA feiert seinen fünften Geburtstag. Das Geburtstagsgeschenk für ZEBRA ist ein neues Erscheinungsbild, das den Leitlinien und Zielen angepasst ist – verbunden mit einer neuen Broschüre und einem neuen Logo. Statt des bisherigen, wild galoppierenden Zebras symbolisieren nun drei verbindende Zebrastreifen den „Vortritt für Engagement“.

13.9.2003:

Erster Freiwilligen-Tag in Ulm unter dem Motto „Mach mit in Ulm“ unter der Schirmherrschaft von OB Ivo Gönner.

13.09.2003:

„Abenteuer Lesen“ entsteht – eine Ulmer Antwort auf die Ergebnisse der PISA-Studie, in Kooperation von ZEBRA
e. V., dem Arbeitskreis Ausländische Kinder e. V., der Gruppe RostFrei sowie der Stadtbibliothek und der Abteilung Kindertagesstätten der Stadt Ulm.

01.10.2003:

ZEBRA zieht ins Bürgerhaus Mitte ein und unterstützt mit diesem Standortwechsel das gesamtstädtische Konzept, das Bürgerhaus Mitte als Zentrum für Bürgerengagement auf- und auszubauen.

2005:

ZEBRA und die Ulmer Volkshochschule gründen die Akademie für BE und Gemeinwesenarbeit mit dem konzeptionellen Gedanken eines kontinuierlichen, systematischen Fortbildungsangebotes für freiwillig engagierte Menschen, aber auch für Fachkräfte aus Institutionen sowie für professionelle Sozialarbeiter/innen.

2006:

ZEBRA startet das Integrationsprojekt „Voneinander lernen – Zukunft gestalten“ in Kooperation mit der Stabsstelle für BE sowie der Kontaktstelle für die ausländische Bürgerschaft der Stadt Ulm, ausgeschrieben vom Innenministerium Baden-Württemberg mit einer dreijährigen Laufzeit. Schwerpunkt des Projekts ist die Unterstützung von Menschen mit Migrationshintergrund bei ihrem Heimisch-werden in Ulm durch ehrenamtliche Integrationsbegleitung.

05.02.2007:

ZEBRA bekommt das Qualitätssiegel für Freiwilligenagenturen von Staatssekretär Gerd Hoofe im Deutschen Bundestag in Berlin überreicht. „Lokale Freiwilligenagenturen sind eine wichtige Schnittstelle für die Entwicklung bürgerschaftlichen Engagements vor Ort“, so Gerd Hoofe.

07.03.2008:

ZEBRA feiert sein 10-jähriges Bestehen im vollbesetzten Saal des Bürgerhauses Mitte mit Gründungsmitgliedern, derzeitigen Mitgliedern sowie zahlreichen Gästen aus Politik, Stadtverwaltung und Bürgerschaft. Dokumentiert und zusammengefasst wird die Arbeit von ZEBRA anlässlich dieses kleinen Jubiläums in der Broschüre „10 Jahre Bürgeragentur ZEBRA“.

2009:

ZEBRA bekommt den Zuschlag für das Modellprojekt „Alter schafft Neues – Aktiv im Alter“. Als „Lokale Verantwortungsgemeinschaft für das Mitgestalten und Mitentscheiden älterer Menschen im Stadtteil“ übernimmt ZEBR als Träger des Modellprojektes in Kooperation mit der Caritas Ulm die Umsetzung mit einer einjährigen Laufzeit.

2010:

Der „Interkulturelle Garten“ wird in Ulm von Mitgliedern des Integrationsprojektes „Voneinander lernen – Zukunft gestalten“ gegründet. Der Interkulturelle Garten ist offen für Personen aus allen Kulturkreisen, die Interesse und Lust haben, an einem interkulturellen Gemeinschaftsprojekt mitzuwirken. Die offizielle Eröffnung durch OB Ivo Gönner findet am 21. Mai 2011 statt.

05.12.2010:

Im Erdgeschoss des EinsteinHauses nimmt die Informations-, Beratungs und Vermittlungsstelle unter dem Namen „engagiert in ulm“ ihre Arbeit auf. ZEBRA ist Gründungsmitglied des Trägervereins. „engagiert in ulm“ steht für ein neues, gesamtstädtisches Konzept mit dem Ziel, bürgerschaftliches Engagement in Ulm zu fördern und die Rahmenbedingungen dafür zu verbessern.

2011:

Als eine der erarbeiteten Handlungsempfehlungen des Modellprojektes „Aktiv im Alter – Alter schafft Neues“ wird der Arbeitskreis „Leben und Wohnen im Alter im Stadtteil Mitte-Ost“ gegründet. ZEBRA übernimmt die Leitung des Arbeitskreises und begleitet die Weiterentwicklung der Angebote von „Aktiv im Alter – Generation 60plus“.

2012:

ZEBRA blickt im Rahmen der Aufgabe des Hausmanagements auf „10 Jahre Bürgerschaftliches Engagement im Bürgerhaus Mitte“ zurück. Die Dokumentation „Bürgerhaus Mitte 2002 – 2012“ gibt Einblick in die Vielfalt des bürgerschaftlichen
Engagements und die Entwicklung des Hauses seit dem Kauf durch die Stadt Ulm im Jahre 2002.

2012:

Herausgabe des „Wegweisers für ältere Menschen im Stadtteil Oststadt/Neustadt und Michelsberg“ durch den Arbeitskreis „Leben und Wohnen im Alter in Mitte-Ost“ unter der Leitung von ZEBRA.

2013:

ZEBRA besteht seit 15 Jahren.

2013:

Abenteuer Lesen feiert sein 10-jähriges Bestehen.